jour fixe

Der jour fixe steht allen offen, die sich in kollektiver Reflexion ihres Interesses an sozialrevolutionärer Emanzipation versichern wollen, gleich, ob als Publikum oder Referent. Wer als Einzelner oder als Gruppe dies Angebot nutzen möchte, möge sich via email mit uns in Verbindung setzen. Redaktionsschluß ist jeweils ca. einen Monat vor Beginn des Semesters, d.h. Anfang März und Mitte September. Das gedruckte Programm liegt an allen einschlägig bekannten Orten aus

Der gemeinnützige jour fixe-Verein der ISF unterstützt diese im Semester alle 14 Tage in Freiburg stattfindenden Vorträge und Debatten. Dieser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, steuerabzugsfähige Spendenbeschei­ni­gungen auszustellen. Wir bitten um Spenden auf das Konto ISF e.V. bei der Postbank Karlsruhe 226045-756 (BLZ 660 100 75) mit dem Vermerk “Jour fixe”. Näheres im ISF-Flyer. Wer mehr erübrigen kann als einen Beitrag zu den laufenden Kosten, dem empfehlen wir, außer den Büchern des ça ira-Verlages, die Möglichkeit, (Förder-)Mitglied des Instituts für Sozialkritik e.V. zu werden. Die Satzung des Vereins kann hier eingesehen werden.

Beginnend mit dem Herbstprogramm 2011 versuchen wir, alle Vorträge aufzuzeichnen. Sie werden bei Gelegenheit im kommentierten Jour Fixe Programm verlinkt und sind hierüber bzw. über die Rückblende auffindbar. Dankenswerter Weise hat sich das Audioarchiv bereitgefunden, diese Audio-Dateien zu hosten.

 

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Programm Herbst/Winter 2011/2012

Das Jour Fixe Programm Herbst/Winter 2011/2012 beginnt am Mittwoch, den 19. Oktober, mit dem Vortrag “Die Sehnsucht nach dem Ganzen als Streben zum Tod”. Das Programm liegt bei den üblichen Verdächtigen aus, u.a. in der Buchhandlung Jos Fritz, im “Geier” und im “Kyosk”. Wir bitten um Unterstützung bei der Verbreitung.

Die Vorträge finden in der Regel Mittwochs im Jos Fritz Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage) statt. Unsere neue Rubrik Rückblende dokumentiert die Veranstaltungen des Jour Fixe und andere öffentliche Aktivitäten der ISF seit 1981.

[Kommentiertes Programm]

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Programm Herbst/Winter 2011/2012

Die Gewalt des Souveräns

Dumm gelaufen: die kapitalisierte Gesellschaft, deren Ideologen sie als die “Gesellschaft der Individuen” lobpreisen, offenbart sich als autoritätshörige Gemeinschaft der Subjekte. Denn nicht die Individuen sind, so, wie sie gehen und stehen, das Maß oder gar die Urheber ihrer Vergesellschaftung,; sie sind dies nur als Subjekte, als Rechtspersonen, d.h. nur im Resultat ihrer repressiven Vergleichung durchs Kapitalverhältnis und seinen politischen Souverän, nur, indem sie ihre Bedürfnisse wie ihr Interesse an Selbsterhaltung in einem halsbrecherischen Akt, der sie zugleich um die Chance der Vernunft bringt, in die Wertform übersetzen, sich als Warenhüter verhalten und sich in die allgemeine Konkurrenz stürzen. Wer diesen Schaden hat, braucht um den Spott nicht verlegen zu sein – angefangen bei den Nationalökonomen, die diesem Zustand die Regie einer “unsichtbaren Hand” andichten bis hin zum letzten, natürlich: gemeinnützigen ökoesoterischen Solarkapitalisten, der mit dem Slogan wirbt: “Geld regiert die Welt. Es kommt drauf an, was man draus macht!” erhebt sich ein unheimlich schadenfrohes Gelächter.

Keiner weiß, wie ihm geschieht, [weiter]

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Die Sehnsucht nach dem Ganzen als Streben zum Tod

Martin Dornis (Leipzig)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 2. November 2011

Autonomie und Kapitalsouveränität

Jean-Paul Sartre, Adorno und der Begriff der Freiheit

Manfred Dahlmann (Freiburg)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 16. November 2011

Antisemitismus von links

Kritik aus rätekommunistischer und anarchistischer Perspektive

Olaf Kistenmacher (Hamburg)

Um 20 Uhr in der Buchhandlung Jos Fritz, Wilhelmstr. 15

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Mittwoch 30. November 2011

Eine innere Angelegenheit

Über den Staat als unreflektierte Voraussetzung

Justin Monday (Hamburg)

Um 20 Uhr in der Buchhandlung Jos Fritz, Wilhelmstr. 15

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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Quälbarer Leib

Kritik der Gesellschaft nach Adorno

Gerhard Scheit (Wien)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 11. Januar 2012

Arthur Moeller van den Bruck und der Wandel des Konservatismus

Volker Weiss (Hamburg)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Samstag, 14. Januar 2012

Freiburg in der NS-Zeit

Antifaschistischer Stadtrundgang

E. Imbery führt und kommentiert

Treffpunkt um 14 Uhr “Basler Hof”, Kaiser-Josephstraße (gegenüber Buchhandlung Herder)

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Mittwoch, 25. Januar 2012

Der antisemitische Haß auf New York

Über das Verhältnis von Antiurbanismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus

Bodo Kahmann (Mainz)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 8. Februar 2012

Kritik der Kulturindustrie

am Beispiel von “Avatar – Aufbruch nach Pandora” von James Cameron

Elisa Makowski (Freiburg)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Rückblende

 

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Rückblende


Aufklärung über Geld:

Prospekt über die ISF, Mitgliedschaft im Verein, ...


Aktuelles Jour Fixe Programme zum Download:

aktuelles Jour Fixe Programm


Die Satzung des Institut für Sozialkritik (ISF e.V.)

Die Satzung des Jour fixe-Vereins der ISF