jour fixe

Der jour fixe steht allen offen, die sich in kollektiver Reflexion ihres Interesses an sozialrevolutionärer Emanzipation versichern wollen, gleich, ob als Publikum oder Referent. Wer als Einzelner oder als Gruppe dies Angebot nutzen möchte, soll sich in Verbindung setzen via info@isf-freiburg.org. Redaktionsschluß ist jeweils ca. einen Monat vor Beginn des Semesters, d.h. Anfang März und Mitte September. Das gedruckte Programm liegt an allen einschlägig bekannten Orten aus

Der gemeinnützige jour fixe-Verein der ISF unterstützt diese im Semester alle 14 Tage in Freiburg stattfindenden Vorträge und Debatten. Dieser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, steuerabzugsfähige Spendenbeschei­ni­gungen auszustellen. Wir bitten um Spenden auf das Konto ISF e.V. bei der Postbank Karlsruhe 226045-756 (BLZ 660 100 75) mit dem Vermerk “Jour fixe”. Näheres im ISF-Flyer. Wer mehr erübrigen kann als einen Beitrag zu den laufenden Kosten, dem empfehlen wir, außer den Büchern des ça ira-Verlages, die Möglichkeit, (Förder-)Mitglied des Instituts für Sozialkritik e.V. zu werden. Die Satzung des Vereins kann hier eingesehen werden.

 

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Programm Frühjahr/Sommer 2010

Das Jour Fixe Programm Frühjahr/Sommer 2010 beginnt am Mittwoch, den 21. April, mit dem Vortrag “Villa Waigner. Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939-45”. Der Einladungstext und das Programm sind ab April 2010 hier zu finden. Das Programm liegt bei den üblichen Verdächtigen aus, u.a. in der Buchhandlung Jos Fritz, im “Geier” und im “Kyosk”. Wir bitten um Unterstützung bei der Verbreitung.

Die Vorträge finden in der Regel Mittwochs im Jos Fritz Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage) statt. Unsere neue Rubrik Rückblende dokumentiert die Veranstaltungen des Jour Fixe und andere öffentliche Aktivitäten der ISF seit 1981, so sie bereits fürs Internet bearbeitet sind.

[Kommentiertes Programm]

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Programm Frühjahr/Sommer 2010

Die Wahrheit aus dem Off

“Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen”: Wenn es denn je stimmen sollte, daß die Extreme von Links und Rechts sich aufschaukeln, dann in dieser Bedrohung der gesellschaftlich überflüssig Gemachten mit dem Tode. Aus dem Diktat der Akkumulation folgt eine überschüssige Bevölkerung, eine “Surpluspopulation” (Marx), an der das Menschenrecht des Bürgers vollstreckt wird. Was als Naturrecht proklamiert wurde: das Privateigentum der Individuen an ihrer kapitalisierbaren Arbeitskraft, schlägt als das Menschenrecht des Souveräns gegen sie zurück. Das Individuum ist Schein, sein Wesen ist das Subjekt. Die Egalität der Subjekte zeigt sich als das Resultat der negativen Vergleichung der Individuen nach Maßgabe ihrer kapitalen Produktivität wie ihrer politisch unbedingten Loyalität zum Souverän. Darin wird der empirische Einzelne zum unerheblichen Rest, zur Metastase der Funktion, die er doch auf Biegen und Brechen zu bedienen hat, die er wollen muß, denn nur durch die Funktionalisierung hindurch erlaubt die totale Vergesellschaftung den Selbsterhalt des Körpers. Aus diesem Verhältnis folgt die Unschuld der kapitalisierten Gesellschaft ganz wie von selbst, und im Bild von den Extremen, die sich aufschaukeln und überbieten, setzt sich die Mitte als das selbstgefällige Selbstbewußtsein des gesellschaftlich inszenierten Naturzusammenhangs.

So demonstriert die Theorie des Totalitarismus sich als Ideologie, die vergessen machen will, auf welcher Achse die Schaukel montiert ist. [Weiter...]

Mittwoch, 21. April 2010

Villa Waigner

Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939–45

(Erich Später)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Samstag, 24. April 2010

Freiburg in der NS-Zeit

Antifaschistischer Stadtrundgang

(E. Imbery)

Treffpunkt um 14 Uhr im “Basler Hof”, Kaiser-Joseph-Straße, gegenüber Buchhandlung Herder.

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Mittwoch, 5. Mai 2010

Curzio Malaparte: “Kaputt”

(Torsten Liesegang)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 19. Mai 2010

Wider die Gesundheitsreligion

Über das Krisenphänomen Gesundheit

(Leo Elser)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 2. Juni 2010

Die Sehnsucht nach dem Weltsouverän

(Gerhard Scheit)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Dienstag, 8. Juni 2010

Feindbild Israel - der ewige Sündenbock

(Tilman Tarach)

Um 20 Uhr im Bürgerhaus Seepark

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Mittwoch, 16. Juni 2010

“Nichts gelernt und nichts vergessen”

Geschichte und Zukunft des Antizionismus in Deutschland

(Joachim Bruhn)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 30. Juni 2010

Der deutsch-europäische Antiimperialismus, die “junge Welt” und die islamische Republik Iran

(Danyal)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 14. Juli 2010

Sex, Djihad und Despotie

Zur Kritik des Phallozentrismus

(Thomas Maul)

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Rückblende

 

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Rückblende


Aufklärung über Geld:

Prospekt über die ISF, Mitgliedschaft im Verein, ...


Aktuelles Jour Fixe Programme zum Download:

aktuelles Jour Fixe Programm


Die Satzung des Institut für Sozialkritik (ISF e.V.)

Die Satzung des Jour fixe-Vereins der ISF