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Andreas Harms

Warenform und Rechtsform

Zur Rechtstheorie von Eugen Paschukanis

2002, 198 Seiten, 17,50 €, ISBN: 3-924627-80-0
Übernahme aus dem Nomos-Verlag

vergriffen

Den frühen sowjetischen (Rechts-) Theoretikern galt Recht mehr noch als Religion als "Opium für das Volk". Paschukanis verdeutlichte dieses Diktum in seinem Hauptwerk Allgemeine Rechtslehre und Marxismus (deutsche Übers. 1929) anhand unterschiedlicher Theoriestränge bürgerlicher Wissenschaft sowie Philosophiegeschichte. Und Paschukanis gilt noch heute als bedeutendster marxistischer Rechtstheoretiker, weil er das Recht der bürgerlichen Gesellschaft auf die basale Warenform und die warenproduzierende Gesellschaft selbst zurückführte. Harms‘ ursprünglich als Dissertation erschienene Arbeit beleuchtet nicht alleine das durchaus widersprüchliche Leben und Werk von Paschukanis, sondern gibt einen umfassenden Überblick über die Rezeption und damit zum Teil über die Geschichte kritischer Rechtstheorie. Schließlich bereitet der Autor die von Marx inspirierte Rechtstheorie soweit kritisch hin zu der These auf, dass Recht, Gesetz und Verrechtlichung originär dem Prozess einer wertförmigen Vergesellschaftung zuzurechnen sind, so wie etwa der Begriff Rechtssubjektivität nur aus dem Allgemeinwerden des Warentausches und der Arbeitskraft als Ware verstanden werden kann.

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Leseprobe:

Kapitel 1: Eugen Paschukanis und sein Hauptwerk